Karl Valentin war auch Museumsdirektor. Er nannte sein Projekt „Panoptikum“, „Lach-und Gruselkeller“, „Jux-Museum“. Das Mittelalter kommt als Folterwerkstatt zum Tragen. Im Panoptikum im Hotel Wagner in der Münchner Sonnenstraße gibt es einen Folterraum, ebenso in der später eröffneten „Ritterspelunke“.
Der Folterraum ist ausgestattet mit den aus der mittelalterlichen Geschichte überlieferten Folter- und Marterwerkzeugen. Eine Guilotine hat Valentin selbst gebaut. Dem Besucher gruselt es angesichts der Brutalitäten, die dort gezeigt werden. Für die Ausstattung hat sich Karl Valentin Anregungen aus zeitgenössischen Darstellungen geholt, aber auch sein „Ausstatter“ Ludwig Greiner hat Entwürfe und Zeichnungen angefertigt.