Nachdem Valentin sein „Panoptikum“ in der Sonnenstraße wegen Erfolglosigkeit bald wieder schließen musste, eröffnete er 1939 in den Kellerräumen des Hauses Färbergraben 33 seine „Ritterspelunke“. Sie bestand aus mehreren Räumen, einem Kellerlokal mit Bühne sowie der Wiederbelebung seines „Panoptikums“ mit mittelalterlichem Folterraum.
Mit der kleinen Bühne, eigentlich nur die Rückwand des Kellerraums, entsteht ein Ort, in dem sein Stück „Ritter Unkenstein“ (aus Grünwald) über hundert Mal zur Aufführung gelangt. Daneben wurden ältere Valentin-Couplets sowie eigene Ritterspelunken-Szenen dargeboten. Es wurde bewirtet, trug daher den Namen „Weinrestaurant“ im Titel, an den Wänden hingen Schwerter, Helme, Schilder, um den Titel „Ritterspelunke“ zu verdeutlichen. Nach der Vorstellung des „Ritter Unkenstein“ wurde das Publikum aufgefordert, das „Panoptikum“ mit Folterkeller zu besuchen.